Geschichte

2018 sah ich zum ersten Mal Bekleidung aus recycelten Fischernetzen und bestellte mir begeistert eine Jacke und ein paar Schuhe. Zur gleichen Zeit hörte ich von einer Schülerin, die einsam und allein mit einem Schild für das Klima streikte. Bis dahin war der „Klimawandel“ für mich noch sehr abstrakt.

Meine Kinder fragten mich nach meiner Lieblingspartei und ich fing an, meine Präferenzen zu überdenken. Ich machte mir Sorgen um Wahlen in den USA, wo ich meine Studienzeit verbrachte, und um den Rest der Welt, deren Bevölkerung ich zunehmends als eine große Zweck-WG wahrnahm.

Ich hängte meinen Job an den Nagel und schrieb mich mit über 50 für den MBA Sustainability Management an der Leuphana Universität in Lüneburg ein.

Dort erfuhr ich, wie lange schon renommierte Wissenschaftler*innen vor den Folgen des Klimawandels warnen, welche Ursachen längst bekannt sind, und dass die ergriffenen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um dem Problem angemessen entgegenzutreten.

2015 ermittelten Forscher, dass vier der neun planetaren Belastungsgrenzen (Planetary Boundaries) bereits irreversibel überschritten sind (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung 2015: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/vier-von-neun-planetaren-grenzen201d-bereits-ueberschritten).

Die Politik ist heute mehr denn je gefordert, nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch größere Anreize zu schaffen, um ein nachhaltiges Leben zu fördern. Die Wirtschaft muss bessere Angebote, Geschäftsmodelle und Techniken entwickeln, damit Konsument*innen diese Angebote auch wahrnehmen und ihr Verhalten danach ausrichten.

Mit PETS 4 THE OCEANS schaffen wir sinnvolle und nutzbare Produkte, die nachhaltig hergestellt werden, CO2 einsparen und eine zusätzliche Spende ermöglichen, um die Weltmeere von Plastikabfällen zu befreien. Bezogen auf die Agenda 2030 der UN (Vereinte Nationen) mit ihren 17 globalen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals / SDGs) aus dem Jahr 2015 (https://sdgs.un.org/goals), zahlen wir nicht nur direkt auf die Ziele 14 und 15 (Life below Water und Life on Land) ein, sondern auch auf weitere Ziele wie Good Health and Well Being (Nr. 3), Clean Water and Sanitation (Nr. 6), Responsible Consumption and Production (Nr. 12), Climate Action (Nr. 13) sowie Partnerships for the Goals(Nr. 17).

Mit  dem Kauf unserer Produkte leistest Du also einen direkten Beitrag zur Umsetzung der globalen Klimaziele!

Jesco von Heintze

Unser Team

Inspiriert durch die vielen Haustiere der Familie entstand die Idee, nachhaltige Halsbänder, Leinen und Halfter aus recycelten Materialien zu entwickeln.

Plastik und die Ozeane

Verloren gegangene Fischernetze, auch Geisternetze genannt, alte PET-Flaschen und sonstiger Plastikmüll verschmutzen seit Jahren die Weltmeere. Dagegen wollen wir etwas tun.

Unsere Mission

Wir kaufen den recycelten Plastikmüll und entwickeln daraus neue, sinnvolle und nachhaltige Produkte, die nach Ende ihres Gebrauchs immer wieder neu recycelt werden können.

Was Du tun kannst

Jeder Kauf eines Halsbandes oder einer Leine bedeutet nicht nur weniger Ozeanplastik sondern auch weniger CO2-Emissionen.