Was Du tun kannst

Mit dem Kauf unserer Produkte sorgst Du direkt dafür, dass weniger Plastik im Ozean schwimmt. Für jede Leine und jedes Halsband von PETS 4 THE OCEANS wird Müll aus den Weltmeeren gefischt und zu einem neuen, hochwertigen Rohstoff recycelt. Außerdem spart jedes Produkt gegenüber der herkömmlichen Produktion auf fossiler Basis so viel CO2 ein, dass der Effekt auf die globale Erwärmung um bis zu 80% reduziert werden kann. Darüber hinaus ermöglichen wir mit dem Spendenanteil von 10% unseren gemeinnützigen Partnerorganisationen weitere Säuberungsaktionen. Mit jedem gespendeten Euro können je nach Aktion etwa 3-5 Kg Meeresmüll eingesammelt werden!

Hier geben wir Dir weitere Anregungen, was Du noch gegen die globale Erwärmung und den Klimawandel tun kannst:

Ernährung:

Iss so wenig Fleisch wie möglich! Laut der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) ist die weltweite Fleischproduktion für 14,5% aller Treibhausgasemissionen verantwortlich https://www.fao.org/news/story/en/item/197623/icode/ (letzter Zugriff: 23.10.21). Mal ganz abgesehen von den Qualen, die den Tieren zugefügt werden.

Wenn es doch mal Fleisch sein soll, achte auf eine Bio-Zertifzierung sowie auf eine regionale Herkunft. Kaufe auch Obst und Gemüse möglichst Bio und regional ein, sowie saisonal. Koche möglichst viel selbst, nutze kein billiges Convenience. Das ist nicht nur besser für das Klima, sondern auch gesünder für Dich.

Trink Leitungswasser! Es ergibt keinen Sinn, industriell abgefülltes und über zig Kilometer per LKW zum Supermarkt transportiertes Wasser von dort nach Hause zu schleppen, um später die leeren Pfandflaschen wieder auf die ebenso lange Reise zurück zur Abfüllanlage zu schicken, wenn man gleichzeitig zu Hause einfach nur den Wasserhahn aufdrehen muss. Das Leitungswasser in Deutschland ist absolut unbedenklich. Laut Öko-Test ist die Trinkwasserverordnung für Leitungswasser in Deutschland teilweise sogar strenger als die Mineralwasserverordnung:https://www.oekotest.de/essen-trinken/Leitungswasser-trinken-Besser-als-Mineralwasser-aus-Flaschen-Das-sind-die-Gruende_11316_1.html (letzter Zugriff: 01.11.2021).

Wenn Du Zweifel hast, kannst Du Dein Leitungswasser vom örtlichen Wasserwerk auch für wenige Euro analysieren lassen.

Arbeit / Job:

Dieser Tipp ist angelehnt an eine Rede von Luisa Neubauer: checke aus, was Euer Arbeitgeber für Nachhaltigkeit und Klimaschutz tut. Hinterfrage, ob wirklich alles getan wird, was möglich erscheint, um potentielles Greenwashing in der eigenen Firma zu vermeiden und stattdessen echten Umweltschutz zu betreiben. Sprich mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen darüber. Berücksichtige bei der Wahl Deines Berufes und Deines Arbeitgebers immer auch, in wie weit Deine Tätigkeit Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt oder noch mehr berücksichtigen kann. Wenn Du in der Position bist, Partnerschaften, Kooperationen oder Dienstleisterverträge abzuschließen, prüfe diese immer auch im Sinne der Nachhaltigkeit.

Kleidung:

Kauf weniger Klamotten! Die Produktion von Kleidung und Schuhen ist für 10% der weltweiten CO2-Emissionen - und damit für mehr als internationale Flüge und Seeschiffahrt zusammen – verantwortlich. Genauere Infos darüber findest Du hier: https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20201208STO93327/umweltauswirkungen-von-textilproduktion-und-abfallen-infografik (letzter Zugriff: 31.10.2021)

Kaufe nur Klamotten, die Du wirklich oft und lange tragen möchtest, und achte auf natürliche Materialien wie Bio-Baumwolle und Zertifikate wie z.B. GOTS, Öko-Tex, Blauer Engel, Fairtrade, Fairwear und EPEA.

Haushalt:

Nutze biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel. Diese werden zumeist bereits in recycelten Plastikflaschen verkauft und sind nachfüllbar.

Falls Du noch herkömmlichen Strom beziehst, wechsele zu einem Tarif mit grünem Strom. Hier kannst Du vielleicht sogar Geld sparen. Solltest Du Hausbesitzer sein, Informiere Dich über die Möglichkeiten einer Solaranlage. Insbesondere in Verbindung mit einer strombetriebenen Wärmepumpe lassen sich sowohl Heizkosten als auch Emissionen erheblich reduzieren.

Mobilität und Reisen:

Reduziere Flugreisen auf ein notwendiges Minimum. Nutze wann immer möglich öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Wenn es unbedingt ein Auto sein muss, wähle ein Elektroauto – auch bei Mietwagen und Carsharing. Überlege Dir dreimal, ob eine Geschäftsreise wirklich notwendig ist. Die meisten Dinge kann man auch im Video-Call besprechen.

Finanzen:

Wechsele mit Deinem Konto zu einer nachhaltigen Bank mit klimafreundlichen Investmentmöglichkeiten, z.B. der GLS. Die meisten herkömmlichen Banken haben zwar auch Klimafonds, sind aber ansonsten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten wahllos bei der Zusammensetzung ihrer Firmenkunden. Waffenhändler, Oligarchen und Diktatoren werden dort ebenso freundlich bedient wie zahllose Unternehmen mit umweltschädlichen Geschäftsmodellen, deshalb solltet ihr diese Banken mit Eurem Kundengeld nicht weiter unterstützen. Hier gibt es mehr darüber zu lesen: https://www.umweltdialog.de/de/verbraucher/finanzen/2017/Banken-in-Deutschland-nicht-nachhaltig-aufgestellt.php (letzter Zugriff: 31.10.2021)

Politik:

Lass Dich nicht für dumm verkaufen. Nicht von Politikern und Politikerinnen (wollen Wahlen gewinnen), und auch nicht von manchen Medien (wollen Umsätze steigern). Schau Dir lieber unabhängige Quellen und wissenschaftlich belegte Ergebnisse fundierter Studien an, um Dir ein eigenes Bild zu machen.

Nutze Deine Stimme und geh zur nächsten Wahl. Zur Bundestagswahl 2021 hatte laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) keine einzige Partei ein Programm mit ausreichenden Maßnahmen zur Umsetzung des 1,5 Grad-Zieles des Pariser Klimaabkommens vorgelegt - nicht einmal die Grünen, die laut der Studie noch am besten abschnitten: https://diw-econ.de/publikationen/wie-viel-klimaneutralitaet-steckt-in-den-wahlprogrammen/ (letzter Zugriff: 31.20.2021).

Und: Jährlich fließen in Deutschland ca. 60 Milliarden Euro umweltschädliche Subventionen. Mit Deiner Stimme kannst Du die Partei wählen, die am ehesten bereit ist, das zu ändern https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen(letzter Zugriff: 02.11.2021).

CO2 kompensieren: Viele Unternehmen bieten ihren Kund*innen bereits an, die durch ein Geschäft entstehenden Emissionen mit Spenden an umweltfreundliche Projekte wie z.B. Baumpflanzaktionen zu kompensieren. Das bedeutet aber nicht, dass es ok ist, ungehemmt weiter zu konsumieren, solange man einen Teil davon kompensiert. Kompensation ist richtig und wichtig, bis aber z.B. die gepflanzten Bäumchen wirklich CO2 absorbieren, können Jahre vergehen. Daher ist eine eingesparte Tonne CO2 deutlich wirkungsvoller als eine mutmaßlich kompensierte.

 Word of mouth / Mundpropaganda:

Überzeuge auch andere von einer nachhaltigen Lebensweise. Informiere Dich weiter über aktuelle Entwicklungen und teile Dein Wissen mit Freund*innen und Bekannten!

 

Geschichte

Unser Team

Plastik und die Ozeane

Unsere Mission